Prominente erschüttert über Jacksons Tod | 28.06. 14:37 | ProAktuell.de
05.09.2010 | 22:23 Uhr |
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Die Ehe von Lisa Marie Presley und Michael Jackson währte nur kurz (Archivfoto von 1994).
28.06.2009 14:37
Prominente erschüttert über Jacksons Tod

London/Hamburg - Der Tod von Michael Jackson hat die ganze Welt bewegt, viele Prominente äußerten sich erschüttert. Lisa Marie Presley, Ex-Frau des Megastars, sagte, Jackson habe Angst davor gehabt, so zu sterben wie ihr Vater Elvis.

Vor 14 Jahren «hatten Michael und ich ein tiefes Gespräch über das Leben ganz allgemein», schrieb die 41-Jährige ins Tagebuch ihrer Fan-Internetseite. «Ich kann mich an den genauen Inhalt nicht mehr erinnern, aber er hat mich wohl über die Todesumstände meines Vaters gefragt.» Sie hatte Jackson 1994 geheiratet - weniger als zwei Jahre später kam die Scheidung, aber beide blieben enge Freunde.

In ihrem Eintrag mit der Überschrift «Er wusste es» schreibt Presley: «Irgendwann hielt er inne, starrte mich sehr intensiv an und sagte mit einer fast ruhigen Gewissheit: "Ich befürchte, dass ich genauso enden werde wie er, auf seine Art und Weise." Ich versuchte prompt, ihn von der Idee abzubringen, aber irgendwann zuckte er einfach seine Schultern und nickte fast nüchtern, als ob mich wissen zu lassen, dass er weiß, was er weiß, und das war so was.» Elvis Presley starb 1977 im Alter von 42 Jahren offiziell an Herzversagen. Angesichts des Todes von Jackson sei sie überwältigt von Traurigkeit und Erinnerung, sie sei am Boden zerstört, schrieb Lisa Marie Presley.

Hollywoodstar Elizabeth Taylor zeigte sich ebenso erschüttert über den Tod ihres langjährigen engen Freundes Michael Jackson. «Ich kann es noch nicht glauben. Ich will es nicht glauben. Es kann nicht wahr sein.» Taylor hatte zunächst über ihren Sprecher verlauten lassen, sie sei «zu sehr am Boden zerstört», um den Verlust in Worte zu fassen. Ihr Herz und Verstand seien gebrochen, sagte die 77-Jährige. «Ich liebte Michael mit meiner ganzen Seele, und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht vorstellen.» Jackson werde «auf ewig in meinem Herzen weiterleben, aber das wird nicht genug sein». Taylor gab einen Einblick in die innige Freundschaft. «Ich glaube nicht, dass irgendjemand weiß, wie sehr wir uns beide geliebt haben; die echteste, großzügigste Liebe, die ich je kannte.»

US-Präsident Barack Obama bezeichnete Jackson als «spektakulären Künstler» und als «Musik-Ikone». Das Repräsentantenhaus im US-Kongress legte zu Ehren des Musikers eine Schweigeminute ein.

ZDF-Showmaster Thomas Gottschalk, der Jackson mehrfach begegnet war, zeichnete in der «Bild»-Zeitung das Bild einer tragischen Gestalt. Er habe «niemals eine dermaßen gespaltene Persönlichkeit getroffen wie Michael Jackson.» Zwischen Show- Persönlichkeit und Privatperson habe eine große Lücke geklafft. Die Bühne habe Jackson beherrscht wie kaum ein anderer Künstler. «Im Studio ebenso wie in den großen Arenen, in denen ich ihn ebenfalls erlebt habe. Und jedes Mal habe ich ihm gewünscht, er könnte diese unglaubliche Kraft, dieses seltene Charisma hinüberretten in sein wirkliches Leben. Es ist ihm nie gelungen. Michael Jackson war für die Bühne geboren, er hat nur auf der Bühne wirklich gelebt und er hat sie zu früh verlassen», schreibt Gottschalk.

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