
Psycho-Horror: «Das Haus der Dämonen»
Hamburg - Sohn Matt (Neuentdeckung Kyle Gallner) hat Krebs. Die Familie Campbell zieht daher in ein preiswertes Haus, um die teure Behandlung finanzieren zu können.
Was sie im Gegensatz zu versierten Gruselfilmfans nicht ahnt: Das Haus beherbergte einst ein Bestattungsunternehmen, in dem auch Seancen abgehalten wurden. Dass es in dem Haus spukt, halten die Campbells zunächst für Halluzinationen des unter starken Medikamenten stehenden Matt. Doch bald leiden alle unter schauerlichen Visionen und unheimlichen Begegnungen. Erst ein Priester hilft, dem Horror ein Ende zu setzen.
Der von Debütant Peter Cornwell inszenierte Film liefert den Thrill nicht durch blutige Massaker oder Serienmörder, sondern setzt mehr auf die genaue Schilderung der Atmosphäre und die Psychologie seiner Figuren. Die Mutter Sara ist mit Virginia Madsen, die für «Sideways» 2007 sowohl für den Oscar als auch den Golden Globe nominiert wurde, prominent besetzt.
(Das Haus der Dämonen, USA 2008, 102 Min., FSK o.A., von Peter Cornwell, mit Virginia Madsen, Elias Koteas, Kyle Gallner)

