




Russisches Finale in Paris: Safina gegen Kusnezowa
Paris - Im zweiten russischen Finale der French-Open-Geschichte will Dinara Safina endgültig aus dem Schatten ihres großen Bruders treten. Die Schwester des früheren
Weltranglisten-Ersten und zweimaligen Grand-Slam-Siegers Marat Safin setzte sich im Halbfinale gegen die Slowakin Dominika Cibulkova mit 6:3, 6:3 durch und trifft im Endspiel am Samstag (15.00 Uhr/Eurosport) auf Swetlana Kusnezowa. Die US-Open-Siegerin von 2004 kam zu einem hart erkämpften 6:4, 6:7 (5:7) 6:3 gegen Samantha Stosur aus Australien.
«Ich bin so nah dran, jetzt will ich mir diesen Traum auch erfüllen», sagte Dinara Safina nach ihrem 101-minütigen Einsatz auf dem Court Philippe Chatrier. Zweimal stand sie schon im Finale eines Grand-Slam-Turniers, scheiterte jedoch im Vorjahr beim wichtigsten Sandplatz-Turnier der Welt an der Serbin Ana Ivanovic und in diesem Jahr bei den Australian Open an Serena Williams aus den USA.
Seit dem 20. April führt die 23-Jährige die Weltrangliste an und bildet mit ihrem 29 Jahre alten Bruder, der im Jahr 2000 an erster Stelle des Rankings stand, das erste Geschwisterpaar, das es jeweils an die Spitze der Rangliste bei Damen und Herren schaffte. Doch während Safin, das oft schlampige Genie, in der zweiten Paris-Runde ausschied und 2009 seine Abschiedstournee bestreitet, will seine ehrgeizige Schwester unbedingt endlich den ersten Grand-Slam-Titel. «Ich will es besser machen als letztes Jahr», sagte Dinara Safina.





